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analog rockt Brettspielrezensionen

Die August-Spiele 2023

Der Artikel wurde von Horst geschrieben. 4 Minuten Lesezeit

Der letzte Monat war spieltechnisch etwas eingeschränkt. Sowohl Chris als auch Horst waren in privaten Themen stark eingebunden. Das ist vielleicht auch der Grund, warum dieser Artikel nur noch knapp im September erscheint. Trotzdem haben wir ein paar interessante Spiele gespielt. Über Comet von Funtails werden wir in einem separaten Artikel berichten. Ein Double-Feature zu Das Bankett und das dazugehörige Interview mit Jenny von Magnificum ist ebenfalls bereits online. Daher beschäftigen wir uns mit einem Einblick in Flora und Fauna – speziell eher mit der Flora. Pilze spielen eine große Rolle, die zum Sieg führten. Und Pilze sind … ja irgendetwas zwischen sesshaften Pflanzen und Tieren anzusiedeln. Schließlich können sie keine Photosynthese. Biologen: helft uns gern dabei. Wir sprechen über ..

Horsts Spiel

Erde von Skellig Games. Jede Person hat ein Habitat – sprich Spieltableau – vor sich liegen und versucht durch geschicktes Platzieren von Karten auf dem Tableau Siegpunkte zu generieren. Dabei stehen den Spielenden nur vier Aktionen zur Verfügung.

  1. Pflanzen: hier werden Karten ausgespielt
  2. Kompostieren: das ist quasi das Pendant zum Geld in diesem Spiel.
  3. Wässern: Damit versorgt ihr manche ausliegende Pflanzen. Diese Würfel kann man meist für andere Aktionen ebenfalls einsetzen
  4. Wachsen: Karten ziehen.
Die vier Aktionen (von links nach rechts) – oben ist immer der stärkere Effekt für die aktive Person.

Dabei ist interessant, dass die Spielenden gleichzeitig am Zug sind. Jede Aktion teilt sich in einen oberen (stärkeren) und ein unteren (schwächeren) Bereich. Die aktive Person bestimmt die durchzuführende Aktion und führt die stärkeren Schritte aus, während die Mitspielenden den unteren Bereich ausführen. Jeder ist also immer dran. Das führt leider auch dazu, dass es ein richtiges Gewusel ist und die eigentlich schönen Karten mit dem Flavourtext dabei untergehen. So dass es viel zu schnell zu einem Feuerwerk an Schritten mit Karten auslegen und Ressourcen geschiebe wird. Hinzu kommt, dass mit jeder ausgespielten Karte noch zusätzliche Aktionen getriggert werden, so dass man nicht nur die Hauptaktion ausführt, sondern auch noch die “Nebenaktionen” auf den Karten abhandelt. Vorteil: Es entsteht kaum Downtime.

Handkarten.

Es gibt noch zu erfüllende Zielkarten, die meist den schnellsten Spielenden mit mehr Punkten belohnen. Außerdem gibt es so einige Kartenabhängigkeiten in der Auslage, die unter gewissen Bedingungen ebenfalls Punkte am Ende generieren. Daher kommen einige Mechaniken zusammen. Erstmal heißt es Karten raushauen und vor allem gute Karten ergattern. Auf der Auslage sind Sets zu bilden und auch noch in gewissen Schemata (also Puzzle). Wenn es nicht so schnelllebig wäre, würde es mir noch mehr Spaß machen.

Das Artwork hat mir auf dem Tisch liegend persönlich besser gefallen als auf den vielen Werbebildern. Es fehlt mir persönlich etwas die Tierwelt. Aber die Pflanzen, Bäume und weitere sind gut getroffen. Hochwertige Holzteile sind vorhanden. Viel, was das Spielherz glücklich macht.

Meine erste Runde habe ich unerwartet mit einigem Vorsprung für mich entscheiden können. Von daher freue ich mich sehr es wieder auf dem Tisch anzutreffen.

Da viele von euch auch direkt auf BGG schauen, nehmen wir die aus unserer Sicht wichtigsten Faktoren für dieses Spiel direkt auf (Stand Juli/2023).

Ranking Weight
7.8 2.87

Bei der Regelerklärung dachte ich noch, was für ein Brecher, aber tatsächlich hat es sich bereits nach der ersten Runde die Komplexität aufgelöst beziehungsweise die Regeln waren klar. Daher kann ich mit der aktuellen Einschätzung auf Boardgamegeek gut mitgehen.

Die eigene Auslage ist ein 4×4 Grid. Hier also noch eine frühe Spielphase.

Grafik, Artikelfotos: analog rockt

Banner: Pixabay

Autoren Posts

Thematische, narrative und verzahnte Spiele ... hier geht mein Herz auf. Dazu eine stimmige Vinyl-Schallplatte (oder Playlist) und los geht das Abtauchen in die Spielwelt. Als Spielleiter und Spieler kann ich mich auch vortrefflich in Pen-und-Paper-Welten tummeln. Bei Videospielen bin ich raus. Ist mir meist zu schwer (einzige Ausnahme: Super Mario Kart).

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